Lignum Schweiz

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Die euröpäischen Normen gelten in der Schweiz seit Ende der 1980er Jahre und sind allgemein anerkannt. Änderungen und Weiterentwicklungen der Normen wurden übernommen bzw. in die Schweizer Normen einbezogen. Als Beispiel sei auf die Norm SN EN 15251:2007 verwiesen, welche im Wortlaut auch unter SIA 382.706:2007 zu finden ist (Eingangsparameter für das Raumklima zur Auslegung und Bewertung der Energieeffizienz von Gebäuden - Raumluftqualität, Temperatur, Licht und Akustik).


Ebenso trifft dies für das europäische Sicherheitssystem in der Holzbaustatik zu. Erst diese Tatsache hat die Einführung des europäischen Bauproduktegesetzes ermöglicht. Damit unterliegen alle in der Schweiz verwendeten Bauprodukte seit 2013 diesem BauPG, ebenso sämtliche im Holzbau verwendeten Bauprodukte. Damit werden jedoch nicht nur die Einsatzmöglichkeiten von meist europäischen Bauprodukten in der Schweiz größer - gleichermaßen ermöglicht dies auch den Wissenstransfer in die andere Richtung. Zum Wissenstransfer im Themenfeld „Umgang mit europäischen Normen“ und „Stand der Technik“ bietet Lignum in den Bereichen Holzbaustatik, Brandschutz im Holzbau und Klimaschutz mit Holz verschiedene Arbeits- und Planungshilfen für Holzbau und Zimmerei.


Unsere Lignum-Fachbücher

Die Dokumentationen werden in den Reihen Lignatec (technische Dokumentation), Brandschutzdokumentationen und Holzbautabellen angeboten. Letztere stellen die Statiknormen verständlich dar.


Das »Bemessungshandbuch, HBT1« und die »Beispielsammlung« zeigen, wie gebaut werden soll und entsprechen dem europäischen Sicherheitssystem in der Holzbaustatik. Die HBT1 stellt die Konstruktion der üblichsten Bauteile mit normierten Baustoffen und den gängigsten Verbindungsmitteln dar. Dabei werden die Anforderungen an Tragsicherheit und Gebrauchstauglichkeit berücksichtigt. Auch die Tragwerksanalyse, anzuwendende Bemessungskonzepte unter der Berücksichtigung der Einwirkungen auf Tragwerke, der Dauerhaftigkeit sowie der außergewöhnlichen Bemessungssituation Brand wird ausführlich gezeigt. Die Beispielsammlung der Holzbautabellen beruht auf immer denselben Ausgangslagen, sodass der Anwender Zusammenhänge in der Bemessung erkennt. Es wird mit einer rechnerischen Genauigkeit gearbeitet, die in der Praxis eigentlich nicht vorhanden ist. So wird die Nachvollziehbarkeit sichergestellt. Die Beispielsammlung ist die Ergänzung für den praktischen Umgang mit der HBT1.


Die Publikation »Erdbebengerechte mehrgeschossige Holzbauten« beschäftigt sich mit dem Trag- und Verformungsverhalten von Tragwerken in Holz. Dabei wird auf die Baustoffeigenschaften der Holzbauteile wie Vollholz/Holzwerkstoff, Rahmen, Fachwerk usw. genauso eingegangen wie auf die Verbindungen und Verbindungsmittel. Zudem werden Konstruktionsbeispiele vorgeschlagen.


Die Brandschutzvorschriften der Schweiz wurden 2016 einer Teilrevision unterzogen. Diese wurden den europäischen Brandschutznormen angepasst. So gelten nun auch die Leistungserklärungen von Produkten nach BauPG gleichwertig zur VKF Zulassung (VKF Brandschutznorm, Art. 14). Die Anpassungen traten zum 1. Januar 2017 in Kraft. Mit den Lignum Brandschutzdokumentationen » 2.1 Qualitätssicherung im Brandschutz « und » 4.1 Decken, Wände und Bekleidungen mit Feuerwiderstand « sind die ersten beiden angepassten Dokumentationen auch in Deutschland erhältlich.


2.1 Qualitätssicherung im Brandschutz ist das Hilfsmittel für Projektierung und Realisierung unter dem Aspekt einer wirkungsvollen Qualitätssicherung. Die maßgebenden Brandschutzvorschriften werden zusammengefasst und deren Umsetzung im Holzbau erläutert. Der Titel 4.1 Decken, Wände und Bekleidungen mit Feuerwiderstand dient als Planungshilfe für Decken und Wände aus Holz und hat den Status eines ‹Stand-der- Technik›-Papiers. Der Titel beinhaltet Angaben zum Aufbau von Holzbauteilen, zu deren Ausführung sowie zur Ausbildung von Anschlüssen und Installationen. Die dargestellten Aufbauten haben den Stellenwert genormter Bauteile.


Ein starker Holzbau schont Ressourcen und Klima, dem trägt auch die Schweiz Rechnung. Wie dies geht zeigen die beiden Dokumentationen »Kimaschonend und energieeffizient bauen mit Holz«. Bezüglich Ressourcen und Klima ist die CO2 -Einsparung einer der zentralen Vorteile des Holzbaus. Dies beginnt im Wald und setzt eine entsprechende Bewirtschaftung voraus. Um Vergleiche anstellen zu können zeigt die Dokumentation Ökobilanzdaten auf und erläutert, wie diese ermittelt werden. Es geht in der Dokumentation jedoch nicht nur um die Erstellung, sondern auch um den Betrieb energieeffizienter Gebäude. Zur konsequenten Umsetzung zählt zudem eine nachhaltige Wärmeenergiegewinnung aus Holz. Bauweisen in Abhängigkeit vom Heizbedarf werden hier genauso betrachtet wie die ökologischen Auswirkungen von Bauweise und Energiestandard. Wie dies in der Schweiz umgesetzt wird, lesen Sie in der Dokumentation »Klimaschonend und energieeffizient bauen mit Holz – Grundlagen«.


Der Teil »Kimaschonend und energieeffizient bauen mit Holz – Umsetzung« widmet sich Themen wie Konzeption, Errichtung und Beurteilung von Gebäuden aus Holz im Sinne einer klimaschonenden Bauweise – dies beinhaltet etwa die Betrachtung von Energiekennzahlen. So gibt es auch in der Schweiz mit dem CO2-Institut eine Instanz, die ähnlich wie die CO2-Bank in Deutschland die Klimaleistung von Holz sammelt. Die Zielvorstellung der 2000 Watt Gesellschaft ist auch die Zielvorstellung im Bereich klimaschonender Gebäudekonzepte. Wegweisend für die Umsetzung von klimaschonenden Gebäuden sind diverse Merkblätter, die Gebäudearten, Altbau/Neubau, Sanierung oder auch EFH/MFH oder andere Nutzungen beschreiben. In der Dokumentation werden die wichtigsten Möglichkeiten für Erstellung, Betrieb und Mobilität gezeigt. Zu guter Letzt ist der intelligenten Gebäudetechnik ein ganzes Kapitel gewidmet.


Die Dokumentation »Raumluftqualität« widmet sich dem Thema Raumklima und zeigt Grundlagen und Maßnahmen für Wohngesundheit auf. Nach Bauproduktegesetz müssen Bauprodukte neben Standsicherheit, Brand-, Schall- und Wärmeschutz auch Mindestanforderungen hinsichtlich Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz erfüllen. Im Sinne dieser Mindestanforderungen sind toxische Emissionen von Baustoffen zu vermeiden und Grundvoraussetzungen für ein gutes Raumklima zu schaffen. Die Dokumentation zeigt auf 36 Seiten Möglichkeiten auf, mit geeigneter Art der Frischluftzufuhr und entsprechender Materialwahl Raumluftbelastungen vorzubeugen. Dabei wird auf Formaldehyd und Flüchtige Organische Verbindungen genauso eingegangen wie auf mögliche Radonbelastung.


Der Titel »Lignatec, Smart Density – Erneuern und Verdichten mit Holz« behandelt Themen wie Raumplanung und verdichtetes Bauen – in Zeiten zunehmenden Bevölkerungswachstums und einhergehender ökologischer Fragen dringlicher denn je. An zahlreichen gelungenen Praxis-Beispielen werden die Vorteile des Baustoffs Holz aufgezeigt. Zudem werden Verdichtungs- Strategien und Verdichtungstypen aufgezeigt und an den zukünftigen Herausforderungen gemessen.


Das Lignatec »Terrassenbeläge aus Holz« ist ein 39 Seiten umfassender Leitfaden für den Terrassenbau. Das Werk ist als Arbeitshilfe für das breite Fachpublikum gedacht und richtet sich an Fachplaner, (Landschafts-)Architekten, Holzbauunternehmer, Schreiner bis hin zu Bauherren. Die Fachpublikation dient in der Schweiz zudem als Lehrmittel an Schulen der entsprechenden Berufsverbände. Aber auch in Deutschland sind die Kenntnisse zu Anforderungen und Eigenschaften von Baustoffen im Terrassenbau unabdingbar.


Lignum – Holzwirtschaft Schweiz, erfüllt fünf Kernaufgaben: Sie verbreitert die Wissensbasis für die Holzanwendung und engagiert sich für bessere technische Rahmenbedingungen. Sie arbeitet zudem daran, den Bekanntheitsgrad von Holz zu steigern und die Holzbranche als Teil nachhaltiger Entwicklung zu profilieren. Nicht zuletzt versucht sie die Kräfte der Branche auf dem politischen Parkett zu bündeln. Lignum ist somit Ansprechpartner der Holzbranche für Planer, Investoren, Unternehmungen, Medien und Öffentlichkeit, Forschungs- und Bildungsinstitutionen, Politik und Behörden.

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