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Gebäudeschadstoffe und Innenraumluft - E-Paper (PDF)

Die Schriftenreihe Gebäudeschadstoffe und Innenraumluft enthält Handlungshilfen für alle Baubeteiligten zu Bewertung, Beseitigung und Vermeidung von Schadstoffen in Gebäuden und in der Innenraumluft. Sie bietet aktuelle Fakten von Experten und informiert damit fundiert und exklusiv zu Gesundheitsgefährdung von Gebäudenutzern sowie Bauausführenden.
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Kurzzeitig erhöhte Exposition von Heimwerkern gegenüber Asbest - E-Paper (PDF)
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Asbest in Spachtelmassen - E-Paper (PDF)
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VOC- und Formaldehyd-Emissionen aus Möbeln - E-Paper (PDF)
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Mindeststandards für Bauprodukte: gesundheitliche Bewertung und rechtliche Regelungen - E-Paper (PDF)
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Vermeidung von Schimmelschäden bei Um- und Neubauten - E-Paper (PDF)
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Gesundheitliche Relevanz von Mykotoxinen bei Feuchte- und Schimmelschäden in Innenräumen - E-Paper (PDF)
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Messung der Asbestexposition auf Baustellen bei hohen Staubkonzentrationen - E-Paper (PDF)
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Belastungen von Umwelt und Lebensmitteln durch PCB-Emissionen aus Gebäuden - E-Paper (PDF)
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Die Schriftenreihe Gebäudeschadstoffe und Innenraumluft enthält Handlungshilfen für alle Baubeteiligten zu Bewertung, Beseitigung und Vermeidung von Schadstoffen in Gebäuden und in der Innenraumluft. Sie bietet aktuelle Fakten von Experten und informiert damit fundiert und exklusiv zu Gesundheitsgefährdung von Gebäudenutzern sowie Bauausführenden.

 

Hier können Sie sich die Themen Ihrer Wahl als Einzelartikel aussuchen und downloaden:

 

 

Kurzzeitig erhöhte Exposition von Heimwerkern gegenüber Asbest

Ansätze zur gesundheitlichen Bewertung

DR. RER. NAT. HELMUT SAGUNSKI

 

Insbesondere in den 1960er- und 1970er-Jahren wurde Bauprodukten wie Putzen, Spachtelmassen und Fliesenklebern in geringen Mengen häufig vor allem Chrysotilasbest zugesetzt. Da dies bis vor Kurzem weitgehend unbekannt war, besteht die Möglichkeit, dass bei Do-it-yourself-Arbeiten Asbestfasern freigesetzt und von Heimwerkern eingeatmet wurden. Um abzuschätzen, ob es dabei zu einer gesundheitlichen Gefährdung gekommen sein könnte, werden als unterschiedliche Expositionsszenarien das Bohren von Löchern, das Abschlagen von Wandfliesen und das Abschleifen einer Wand geprüft. Die bei diesen Tätigkeiten möglichen Expositionen werden mit der in Deutschland unvermeidbaren Aufnahme von Asbest aus der Luft in der ländlichen bzw. städtischen Umwelt verglichen. Danach stellen die kurzzeitig erhöhten Expositionen unter den zugrunde gelegten Annahmen kein nennenswertes zusätzliches Krebsrisiko dar.

 

 

 

Asbest in Spachtelmassen 
Handlungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Rechtsbereichen

SVEN LEISTIKOW, RECHTSANWALT, BERLIN

 

Die Rechtsprechungsentwicklung im Zivilrecht folgt nicht der ordnungsrechtlichen Grenzwertbetrachtung, sondern stellt potenzielle Gefährdungen in den Mittelpunkt und setzt damit neue Akzente. Zwar bestehen laut Bauordnung auch ordnungsrechtliche Eingriffsmöglichkeiten, doch kommen diese in der Regel nur zögerlich zur Anwendung. Das juristische Instrumentarium in Sachen Gefahrstoff Asbest benötigt dringend einer Harmonisierung der einzelnen Gesetze und der je nach Regelungsbereich unterschiedlichen Rechtsauffassungen. Während sich der Gesetzgeber hier zurückhält, schreitet jedoch überall dort, wo Gerichte entscheiden, die Entwicklung zügig voran. Für den Schutz der Bevölkerung und für Transparenz beim Eigentumswechsel im Immobilienbereich wären jedoch dringend Regelungen für ein allgemeines deutsches Asbestkataster notwendig. In einem Blick nach Frankreich wird dargestellt, wie eine Lösung dieser Aufgabe aussehen kann.

 

 

 

VOC- und Formaldehyd-Emissionen aus Möbeln
Pläne zur Kennzeichnung der Emissionsklasse von Möbeln in Frankreich

MANFRED BRÄUER

 

Die deutsche Möbelindustrie wird von Nachrichten aus Frankreich beunruhigt. 2015 wurde dort der Entwurf eines Dekrets für Label zur Kennzeichnung von Möbeln hinsichtlich ihrer VOC- und Formaldehyd-Emissionen vorgelegt, der sich an in Frankreich bereits bestehende Vorgaben für Bauprodukte anlehnte. Er enthielt auch im Vergleich zu deutschen Regelungen Verschärfungen gegenüber den bestehenden Standards, insbesondere sah er praktisch nicht einhaltbare Formaldehyd-Grenzwerte vor.

In einem zweiten, geänderten Entwurf vom 18. Januar 2017 wurden die im Entwurf von 2015 enthaltenen VOC-Grenzwerte für einzelne Stoffe und der TVOC-Grenzwert gestrichen, die Formaldehyd-Grenzwerte hingegen unverändert beibehalten.

Die Verunsicherung der deutschen Industrie ist auch in Bezug auf die rechtliche Situation innerhalb der EU daher groß. Sie hofft, dass sich alle Label in Europa unabhängig von möglicherweise bestehenden unterschiedlichen Grenzwerten zumindest auf gemeinsame Prüfbedingungen einigen.

 

 

 

Mindeststandards für Bauprodukte: gesundheitliche Bewertung und rechtliche Regelungen
OUTI ILVONEN, M. SC., LIC. RER. REG.,
DR. RER. NAT. WOLFGANG PLEHN

 

Die im Jahr 2004 von den Bundesländern über das Bauordnungsrecht eingeführten verbindlichen Mindeststandards für Emissionen aus Bauprodukten haben für gut 10 Jahre das Entstehen einer Vielzahl möglicher Probleme der Innenraumluftqualität verhindert. Seit Herbst 2016 sind die bisherigen Regelungen aufgrund eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs von 2014 zu nationalen Nachweisen bei CE-gekennzeichneten Produkten jedoch nicht mehr gültig. Das Ziel der meisten Akteure ist, die hohen Mindeststandards für Bauprodukte im Spannungsfeld mit dem EU-Recht so zu bewahren, dass Quellen für gesundheitsschädliche Emissionen sich nicht erst im fertigen Gebäude zeigen, wenn der Schaden bereits entstanden ist.

 

 

Vermeidung von Schimmelschäden bei Um- und Neubauten
DIPL.-ING. (FH) PIA HAUN

 

Bauherren, Planer, Bauleiter, ausführende Firmen und Sachverständige werden immer wieder mit massiven Schimmelschäden konfrontiert, die während laufender Baumaßnahmen entstehen. Die Folge sind Verzögerungen im Bauablauf und zusätzliche Kosten für eine fachgerechte Sanierung. Schimmelschäden können zudem zu einem Wertverlust an der Immobilie führen. Der Beitrag zeigt Möglichkeiten auf, wie bei entsprechender Planung mit einfachen Mitteln und bei ausreichender Kontrolle in der Ausführungsphase Schäden auf ein Minimum reduziert werden können.

 

 

Gesundheitliche Relevanz von Mykotoxinen bei Feuchte- und Schimmelschäden in Innenräumen
DR. RER. NAT. JULIA HURRAß, DR. MED. BIRGER HEINZOW, PROF. DR. MED. GERHARD A. WIESMÜLLER

 

Es wird immer wieder diskutiert, ob bei Schimmel- und Feuchteschäden in Innenräumen eine für die Gesundheit relevante Exposition gegenüber Mykotoxinen und/oder anderen Stoffwechselprodukten von Schimmelpilzen auftreten kann. Diese aus umweltmedizinischer Sicht bedeutende Frage ist jedoch nicht abschließend geklärt, sodass hier ein hoher Forschungsbedarf gesehen wird. Bei innenraumbezogenen Fragestellungen wie dieser werden allerdings oft ohne tragfähige Datenbasis Ängste vor den angeblich extrem gefährlichen toxischen Wirkungen von Schimmelbelastungen in Innenräumen geschürt – verbunden mit der Herausbildung eines entsprechenden Dienstleistungsmarktes. Es wird hier daher zum einen der aktuelle Stand des Wissens zur gesundheitlichen Relevanz von Mykotoxinen bei Schimmelschäden in Innenräumen dargestellt und geklärt, inwieweit hier noch Forschungsbedarf besteht. Zum anderen wird geprüft, welche der in diesem Kontext gemachten Behauptungen nicht haltbar sind und wo die Grenzen der bisher durchgeführten Forschungsarbeiten liegen.

 

 

Messung der Asbestexposition auf Baustellen bei hohen Staubkonzentrationen
Feldversuch: Vergleich des Suspensionsverfahrens mit dem Standardmessverfahren
DR. RER. NAT. ALEXANDER BERG, DIPL.-PHYS. REINER KÖNIG, DR. RER. NAT. BERND SEDAT

 

Die Bearbeitung bzw. Beseitigung asbesthaltiger bauchemischer Produkte an Bauteiloberflächen erfolgt in der Regel durch Schleifen oder Stemmen. Bis heute steht jedoch kein standardisiertes Messverfahren zu Verfügung, mit dem eine Asbestfaserbelastung bei gleichzeitiger erhöhter allgemeiner Staubbelastung gemessen werden kann. Um für weitergehende Diskussionen verlässliche Aussagen treffen zu können, hat der Gesamtverband Schadstoffsanierung (GVSS) daher eine Methodenevaluierung von Messverfahren zur Bestimmung von Asbestexpositionen bei hohen Staubkonzentrationen durchführen lassen. Der „Ringversuch zur Methodenevaluierung von Messverfahren zur Bestimmung von Asbestexpositionen bei hohen Staubkonzentrationen“ fand im Herbst 2016 statt.

 

 

Belastungen von Umwelt und Lebensmitteln durch PCB-Emissionen aus Gebäuden
Bedeutung und Handlungsbedarf
DR. RER. NAT. ROLAND WEBER, DIPL.-PHYS. CHRISTINE HEROLD

 

In Westdeutschland wurden mindestens 24.000 t PCB im Bausektor in offenen Anwendungen wie Fugenmassen, Farben, Kabelummantelungen und Klebstoffen verwendet, von denen heute noch ca. 50 bis 80 % vorhanden sind. Gebäude, die PCB in offenen Anwendungen enthalten, emittieren PCB in die Umwelt. Die PCB-Fahne von Städten reicht bis ins Umland, und PCB aus der Luft reichern sich in Futtermitteln und Böden an. Dies kann zu Höchstgehaltsüberschreitungen in Lebensmitteln aus Freilandhaltung führen. Für Westdeutschland errechnet sich eine PCB-Emission aus Gebäuden von jährlich 7 bis 12 t. Zusätzlich werden PCB durch Auswaschung, Verwitterung und Abrieb in Böden und Gewässer eingetragen. Weit höhere Mengen gelangen bei nicht fachgerecht durchgeführten Sanierungen in Luft, Böden und Abwasser sowie in Abfall- und Recyclingströme. Dargestellt werden die wichtigsten Ergebnisse einer Studie des Umweltbundesamtes zur Belastung der Umwelt und von Lebensmitteln mit ausgewählten persistenten organischen Schadstoffen in Bezug auf Quellen der PCB im Baubereich.

 

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